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Aichwald - Hohe Qualität beim Trinkwasser
Die aktuellen Medienberichte zu Urankonzentrationen im Grund- und Trinkwasser veranlassen uns, Sie über die Situation bezüglich des Trinkwassers der Gemeinde Aichwald zu informieren.

 

Das Trinkwasser in Aichwald ist von bester Qualität und für die Bürgerschaft besteht keinerlei Grund zur Sorge.

 

Die Gemeinde erhält ihr Wasser direkt von der Landeswasserversorgung, die durch ständige Kontrollen die Qualität des Trinkwassers sichert. Eigenwasser wird in Aichwald nicht in das Netz eingespeist. Der in den Medien publizierte erhöhte Uran-Wert wurde im Oktober 2004 an einer Einzelentnahmestelle in Lobenrot gemessen. Die nächste Messung im November 2006 ergab einen Wert von 2,2 Mikrogramm je Liter. Die Wasserstelle wird lediglich von einem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt und ist nicht an das Trinkwassernetz der Gemeinde angeschlossen. Alle Aichwalder bekommen somit Wasser mit dem unbedenklichen Urangehalt von 0,3 bis 0,8 Mikrogramm je Liter.

 

 

„Mit unserem Partner, der Landeswasserversorgung, sorgen wir dafür, dass unsere Bürgerrinnen und Bürger hervorragendes Trinkwasser erhalten", so Bürgermeister Nicolas Fink. „Es ist schade, dass einzelne Organisationen das mediale Sommerloch nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen und die Bevölkerung damit bewusst verunsichern".

 

Das Trinkwasser gehört wegen der aufwändigen und regelmäßigen Überwachung zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln überhaupt. Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser unterliegt den sehr strengen Bestimmungen der deutschen Trinkwasserverordnung. Im Rahmen der Trinkwasseranalyse werden mehr als 100 Einzelparameter untersucht. Bei der Landeswasserversorgung sind dies weit mehr als 200.000 Einzelanalysen pro Jahr.

 

 

Aufgrund der Toxizität des Schwermetalls Uran gilt für die deutschen Wasserversorgungsunternehmen derzeit ein Richtwert von 10 Mikrogramm je Liter. Im Rahmen der Novellierung der Trinkwasserverordnung wird bereits diskutiert, diesen Richtwert zukünftig auch als verbindlichen Grenzwert einzuführen. Die geringe Radioaktivität von Uran spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.

 

 

Das Betriebslabor der Landeswasserversorgung misst bereits seit längerer Zeit die Urangehalte in den genutzten Wasserressourcen und im abgegebenen Trinkwasser. Die Messwerte des Trinkwassers liegen unterhalb der Bestimmungsgrenze von 0,5 Mikrogramm je Liter, maximal bei 0,8 Mikrogramm je Liter, also deutlich unter dem Richtwert von 10 Mikrogramm je Liter. Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignete Mineralwässer dürfen entsprechend einer verbindlichen Festlegung Urangehalte von maximal 2 Mikrogramm je Liter aufweisen.

 

Quelle: www.aichwald.de

StichwortStichwort: aichwald 
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Michael
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