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Nicht wenige Bürger in Beuren betrachten die Füchse im Ort als Bereicherung, andere fürchten um ihre Gesundheit, insbesondere im Zusammenhang mit dem vom Fuchs übertragenen Fuchsbandwurm. Die Gemeindeverwaltung bemüht sich in Zusammenarbeit mit den Jägern und weiteren sachkundigen Personen die Füchse aus dem bebauten Gemeindegebiet herauszubekommen, ist in diesem Zusammenhang jedoch auf die Mithilfe der Einwohner angewiesen. Wie man sich Füchsen gegenüber im bebauten Ortsbereich verhält, welche Gefahren vom Fuchs ausgehen und welche Vorsichtsmaßnahmen von den einzelnen Bürgern zu beachten sind, ist der Informationsbroschüre."Nachbar Fuchs" des Landkreises Esslingen zu entnehmen. Diese Broschüre ist in diesem Mitteilungsblatt abgedruckt. Sie kann auch über die Homepage des Landratsamtes heruntergeladen werden.
Nachbar Fuchs
(Information des Landkreises Esslingen)
Der Fuchs fühlt sich offensichtlich wohl bei den Menschen. Allerdings löst dieses Wildtier unterschiedliche Reaktionen aus. Die einen freuen sich über die Anwesenheit und finden es „herzig". Für die anderen gehört es ausschließlich in den Wald. Der Fuchsbandwurm löst Ängste aus, der Hobbygärtner ärgert sich über die zerstörten Beete, ein Kleinkind weint wegen des verschwundenen Hauskaninchens, die Zeitungsausträgerin fühlt sich verfolgt. Tatsache ist, die Anwesenheit des Fuchses führt zu Konflikten. Die erste Reaktion nach einer Begegnung mit einem Fuchs ist dann häufig, nach dem Jäger zu rufen. Mit der vorliegenden Information über Lebensraum und Verhaltensweisen von Füchsen soll es möglich werden, diesen Tieren mehr Verständnis entgegen zu bringen. Durch gezielte Schutzund Aufklärungsmaßnahmen sowie angemessene Verhaltensweisen können Probleme bereits im Vorfeld gelöst werden. Die wichtigsten Gründe für das Auftreten des Fuchses bei den Menschen sind das reichhaltige Nahrungsangebot der Wegwerfgesellschaft, kein Jagddruck sowie ein gewisses Zutrauen, das die Tiere zum Menschen, dank ihrer schnellen Lernfähigkeit, fassen. Da Füchse nach jahrzehntelangen Impfkampagnen durch Tollwut nicht mehr dezimiert werden, haben sich die Fuchsbestände erholt und steigen wieder an.
Jagd
Füchse gehören zu den wild lebenden, herrenlosen Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen. Im Allgemeinen darf nach dem Jagdgesetz eine Jagdausübung grundsätzlich nur auf land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich nutzbaren Flächen erfolgen. Das Jagdrecht darf nur in Jagdbezirken ausgeübt werden. Die Ausübung des Jagdrechts wird grundsätzlich von der Jagdgenossenschaft, der alle Eigentümer der Flächen im Jagdbezirk angehören, an Jagdausübungsberechtigte (Jäger) verpachtet. Außerhalb von den oben genannten Grundflächen, in den sogenannten „befriedeten Bezirken" (z.B. Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfen oder Gärten), ist eine Jagdausübung aus Sicherheitsgründen gesetzlich verboten. Die untere Jagdbehörde (Kreisjagdamt) kann in Ausnahmefällen, insbesondere zur Gefahrenabwehr und zur Tierseuchenbekämpfung, dem jeweiligen Nutzungsberechtigten eine beschränkte Jagdausübung genehmigen. Dies ist üblicherweise die Genehmigung zur Fangjagd mit der Falle. Da für die Fangjagd ein Sachkundenachweis erforderlich ist, bedarf es in der Regel der Einschaltung des zuständigen Jägers. Nur wenn der jagdliche Erfolg mit der Falle nicht erreicht wird, kann, wenn eine gefahrlose Schussabgabe möglich ist, der Einsatz von Schusswaffen gestattet werden. Darum ist die Jägerschaft gefordert, den Fuchs schon außerhalb der befriedeten Bezirke zu bejagen, damit die Population nicht weiter anwächst und sich die Fuchsdichte nicht erhöht.
Verhalten des Fuchses
Er ist ein dämmerungs- und nachtaktives Tier. Wie bei vielen nachtaktiven Tieren sind die Sinnesorgane des Fuchses speziell an das Leben im Dunkeln angepasst. Der Fuchs hat ein sehr gutes Gehör. Die in fast alle Richtungen drehbaren Ohren orten jedes Geräusch äußerst präzise. Die Nase des Fuchses verfügt über einen Geruchssinn, der über 400 mal besser als der des Menschen ist. Die Augen sind denen von Katzen ähnlich. Im hellen Tageslicht bilden sie einen schmalen Spalt, während sie nachts oval sind. Füchse leben einzelgängerisch und schließen sich nur selten mit Artgenossen zusammen. Die meisten Füchse bewohnen Erdbaue. Die Aktivität des Fuchses beginnt im Sommer in der Abenddämmerung, im Winter oft erst Stunden nach Sonnenuntergang. Nach Verlassen des Versteckes sucht er meist in schnellem Gang ein bestimmtes Zielgebiet auf, um nach Nahrung zu stöbern. Während der Paarungszeit und Jungenaufzucht können Füchse manchmal auch mitten am Tage aktiv sein. Der „Stadtfuchs" passt sich städtischen Gegebenheiten an. So wohnt er anstatt in einem Erdbau zum Beispiel unter einem Gartenhaus.
Ernährung
Es ist seit langem bekannt, dass Füchse Nahrungsgeneralisten sind. Demzufolge frisst er alles, was verwertbar ist und ihm ausreichend viel Energie liefert. Das heißt, dass er sowohl tierisches Eiweiß wie Insekten, Regenwürmer, (kleinere) Säugetiere und Vögel als auch Beeren, Obst sowie Gemüse, Aas und Küchenabfälle frisst. Beeren im Sommer und Fallobst im Herbst sind für ihn wichtige natürliche Nahrungsquellen, die in den Wohngebieten im Überfluss vorhanden sind. Alles was unsere Hunde und Katzen nicht fressen oder übrig lassen, nimmt der Fuchs. Eine wichtige Nahrungsquelle der „Stadtfüchse" sind offene Komposthäufen, auf denen Küchenabfälle, Obst und Gemüse entsorgt werden.
Eine Gefahr für den Menschen?
Füchse haben die „Wohnbebauung" für sich entdeckt. Sie sind, wie alle heimischen Wildtiere, nicht aggressiv und greifen Menschen nicht an. Sie sind von Natur aus scheu. In Städten leben sie aber sehr nahe mit den Menschen zusammen. Aus falsch verstandener Tierliebe erhalten die Wildtiere oft gezielt Futter oder werden sogar angelockt. Das nimmt ihnen die Scheu vor dem Menschen. Wenn die Jungfüchse selbständig werden, nehmen sie sich ungeahnte Freiheiten. Sie treten sogar manchmal in Wohnungen ein. Der Hauptüberträger der Tollwut ist der Fuchs. In Deutschland sind jedoch in den letzten Jahren nur wenige Fälle der Krankheit registriert worden. Bei ungewöhnlicher Zutraulichkeit von Füchsen ist trotzdem immer eine gewisse Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall bietet nach einem Biss oder dem Kontakt mit einem auffälligen Tier eine Impfung hundertprozentigen Schutz. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Die Bisswunde muss gesäubert und desinfiziert werden, denn der Fuchs nimmt allerhand Unappetitliches ins Maul. Bei unbeabsichtigten Begegnungen mit einem Fuchs gilt: Ruhe bewahren und dem Tier einen Fluchtweg freilassen. Füchse sind Wildtiere und sollen es auch bleiben. Der Fuchsbandwurm ist der bekannteste - und gefürchteste- Vertreter aller Bandwürmer. Viele Füchse sind davon befallen. Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit und lebt im Darm des Fuchses, ohne ihn krank zu machen. Die Eier des Bandwurmes werden in großer Zahl mit dem Kot (kleinfingerdick, 3 bis 8 cm lang, einseitig feine Spitze meist mit Haaren der Beutetiere und Obstresten durchsetzt) ausgeschieden und von der Maus aufgenommen. In der Leber der Maus bilden sich wuchernde Bläschen. In diesen wachsen die Bandwürmer zu Tausenden heran, welche nach dem Fressen der Maus in den Darm eines Fuchses gelangen. Der Kreislauf schließt sich. Hunde und Katzen, die Mäuse fressen, können sich ebenfalls anstecken. Auch der Mensch kann sich mit dem Wurm infizieren, es besteht allerdings ein sehr geringes Risiko. In der gesamten Bundesrepublik Deutschland wurden 2003 insgesamt 21 Fälle registriert. Infiziert sich ein Mensch, können sich die Larven des Bandwurmes in der Leber vermehren. Dort bilden sie im Verlauf von 5 bis 10 Jahren ein schwammartiges Gebilde, das dieselben Symptome hervorruft wie viele andere Lebererkrankungen. Die Bandwürmer können über verunreinigte Nahrung wie z.B. Beeren, Gemüse, Salat oder Fallobst aufgenommen werden.
Beachten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen:
• Alles sollte vor dem Essen gründlich gewaschen und soweit möglich gekocht werden. Bei abgekochten Nahrungsmittel besteht keine Infektionsgefahr. Das Tiefgefrieren tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab.
- Nach Gartenarbeiten und Spaziergängen im Wald die Hände gründlich waschen.
- Fuchskot mit Hilfe von Plastiksäcken aus dem Garten entfernen und über den Restmüll entsorgen.
- Hunde und Katzen regelmäßig entwurmen.
- Den Fuchs als Wildtier respektieren.
- Nicht füttern.
- Nicht mit Jungfüchsen spielen oder gar mit Futter anlocken.
- Keine Futterteller für Haustiere draußen aufstellen!
- Abfallsäcke erst am Tag der Abfuhr draußen bereitstellen, nicht bereits am Vorabend!
- Schuhe, Gartenhandschuhe, Kinderspielsachen oder ähnliche Gegenstände über Nacht wegräumen.
- Unterschlupfmöglichkeiten im Garten oder ums Haus verschließen (Füchse können durch Spalten von nur 12 cm schlüpfen).
- Jungtiere (Katzen, Hunde) sollten die Nacht im Haus verbringen.
- Denken Sie daran, dass der Fuchs auch während des Tages Ihren Haustieren nachstellt.
- Gartengrill gut reinigen.
- Gartenbeete mit Netzen, Drahtumrandungen, dürren Ästen oder in Ausnahmefällen mit einem Elektrozaun schützen.
zu guter Letzt......
..... der Fuchs bereichert die Fauna. Wir haben unseren Lebensraum mit ihm zu teilen. Es gilt ihn zu beobachten und sein Verhalten zu verstehen. Durch umsichtiges Verhalten ist ein Neben- und Miteinander zwischen Tier und Mensch möglich.Wichtige Adressen
Ansprechpartner für Probleme mit Wildtieren in befriedeten Gebieten sind:
> Kreisjagdamt beim Landratsamt Esslingen,
Tel.: (0711) 3902-2722
> Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt,
Tel.: (0711) 3902-1500
> Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt
Esslingen, Tel.: (0711) 3902-2494
> Bürgermeisteramt Beuren, Herr Heinkel,
Tel.: (07025) 91030-41
Quelle: www.beuren.de
Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg gibt Auskunft zu Herkunft und Verbereitung, Pollenflug und Allergien, Krankheitszeichen und Beschwerden, Merkmale der Pflanze, Aussehen, Verwechslungsmöglichkeiten, Standorte, Ausbreitung und gibt Antwort auf die Frage: Was tun? Und wie entferne ich die Pflanzen?
Weitere Informationen:
Quelle: esslingen.de
Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt 625.041 Gäste die Panorama Therme Beuren. Gegenüber 2007 bedeutet dies zwar einen Rückgang von ca. 5%, wenn man jedoch die über fünf Monate gehenden und mit einigen Einschränkungen verbundenen Umbaumaßnahmen im Innenbereich
der Therme berücksichtigt, ist dies ein erstaunliches Ergebnis.
Im Jahresverlauf sind naturgemäß starke Schwankungen des Besucheraufkommens zu verzeichnen. Wenn in der kalten Jahreszeit die Aktivitäten im Freien witterungsbedingt stark eingeschränkt sind, zieht es viele in die Therme, um in den warmen Badebecken zu entspannen, in den Dampfräumen Wärme zu tanken und die Abwehrkräfte
durch Saunabesuche zu steigern. Die Schönwetter-Monate sind für alle ein Genuss, die es etwas beschaulicher mögen. So ist die Panorama Therme
Beuren hier eine gute Möglichkeit, um einen erholsamen Urlaubstag „im Grünen" am Fuße des Hohenneuffen zu verbringen. Ein Besuch der Panorama Therme Beuren hat somit zu jeder Jahreszeit seinen besonderen Reiz.
Mit vereisten Scheiben war eine 19-jährige Nissanlenkerin am Donnerstagmorgen in der Gartenstraße in Beuren unterwegs. Da ihre Sicht erheblich beeinträchtigt war, übersah sie einen entgegenkommenden Mazda einer 58-Jährigen. Diese sah das Fahrzeug auf sich zukommen und war bereits ganz nach rechts an den Straßenrand gefahren. Es kam zu einem leichten Frontalzusammenstoß, da die 19-Jährige sehr langsam fuhr. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1500 Euro.
(pol)
Zu einem Brand einer Scheune kam es am Mittwochvormittag in der Karlstraße in Beuren. Der 85-jährige Bewohner des Hauses hatte starke Rauchentwicklung und Flammen aus der Scheune bemerkt und konnte sich unverletzt ins Freie retten. Anwohner verständigten sofort darauf die Feuerwehr.
Bis zum Eintreffen der Feuerwehr stand die Scheune lichterloh in Flammen. Das Feuer hatte auch bereits auf das angebaute Wohnhaus übergegriffen. Die Wehrmänner konnten allerdings eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern und das Feuer löschen. Die Scheune war zu diesem Zeitpunkt aber bereits vollständig ausgebrannt.
Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen zirka 100 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren aus Beuren, Neuffen und Nürtingen waren mit insgesamt 72 Mann und 9 Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.
(pol)
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagabend im Beurener Tunnel. Ein 18-Jähriger war mit seinem Chevrolet von Owen kommend offensichtlich viel zu schnell in Richtung Beuren unterwegs. Im Tunnel verlor er am Ende einer Linkskurve auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Chevrolet schleuderte zunächst auf die Gegenfahrbahn, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen die Tunnelmauer. Der 18-Jährige blieb zum Glück unverletzt. An seinem Chevrolet war allerdings Totalschaden in Höhe von zirka 8000 Euro entstanden.
Während der Unfallaufnahme kam es zu einem weiteren Unfall. Ein 52-jähriger Mann war mit seinem Ford Mondeo ebenfalls vom Tiefenbachtal kommend in Richtung Beuren unterwegs. Dabei übersah er einen bereits stehenden Rover und fuhr nahezu ungebremst auf den Pkw auf. An den beiden Fahrzeugen war Sachschaden in Höhe von etwa 4000 Euro entstanden. Da der 52-jährige Unfallverursacher unter Alkoholeinwirkung stand, musste er eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.
(pol)
