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Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung einstimmig der Gründung eines Zweckverbands „Hochwasserschutz Körsch" und dem entsprechenden Satzungsentwurf zugestimmt. Bedauert wurde, dass die Gemeinde Neuhausen sich nicht dazu entschließen konnte, sich an diesem Zweckverband zu beteiligen.
Mitglieder werden neben Ostfildern die Gemeinden Denkendorf, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen und Stuttgart sein.
Der Kommunale Arbeitskreis Filder (KAF) hatte im Rahmen einer Flussgebietsuntersuchung ein Hochwasserschutzkonzept erarbeitet, das im Einzugsgebiet der Körsch Rückhaltebecken und andere technische Hochwasserschutzmaßnahmen vorsieht. Ziel ist ein verbesserter Schutz für die Ortslagen, nachdem in den letzten Jahren deutlich wurde, dass wegen des Klimawandels verstärkt mit Hochwasser-Ereignissen zu rechnen ist. Die Baukosten aller Hochwasserschutzmaßnahmen werden zusammen auf rund 22 Millionen Euro geschätzt. Sie sollen in einem Zeitraum von 15 Jahren aufgebracht werden. Das Land bezuschusst diese Schutzmaßnahmen mit 63,2 Prozent.
Oberbürgermeister Christof Bolay berichtete, dass der Zweckverband zügig gegründet werden müsse, weil Leinfelden-Echterdingen bereits im Herbst mit einer ersten Maßnahme starten wolle. Bedauerlich sei das Fernbleiben von Neuhausen, was die Förderquote des Landes von 66 auf 63 Prozent reduziere. Allerdings habe man in der Satzung eine spätere Mitgliedschaft neuer Gemeinden vorgesehen. Der OB wies darauf hin, dass mit der Gründung des Zweckverbands die einzelnen Maßnahmen noch nicht beschlossen seien, sondern dass über diese noch ausführlich beraten werde.
Obwohl die Filderlandschaft an einigen Stellen durch Dämme "einschneidend verändert" werde, stimme ihre Fraktion für die Gründung des Zweckverbands, kündigte Stadträtin Sonja Abele (Bündnis 90/Die Grünen) an. Der Verband könne mit seinen teureren Rückhaltebauwerken helfen, Probleme zu lösen.
Sie kritisierte jedoch vehement, dass diese Probleme sich durch kommunalpolitische Fehlentscheidungen von Jahr zu Jahr verschärften. So kritisierte sie, dass der Gemeinderat der weiteren Versiegelung von Wohn- und Gewerbeflächen im Flächennutzungsplan zustimme und dass Ausgaben zur energetischen Gebäudesanierung stets kritisch beäugt würden. Die 20 Millionen Investitionen in den Hochwasserschutz seien "zu einem erklecklichen Anteil" Folgekosten dieser Politik: "Folgekosten für eingesparten Aufwand im Klimaschutz oder vermeintliche Gewinne auf dem Grundstücksmarkt."
Die wirksamste Lösung, sich gegen Hochwasser zu schützen sei ein großräumiges Konzept, unterstrich Stadtrat Theo Hartmann (Fraktion Freie Wähler). Deshalb sei es unverständlich, warum die Gemeinde Neuhausen sich sperre. Ihre Fragen und Unklarheiten hätte man sicher in den kommenden Verfahrenschritten lösen können.
Als Folge der positiven Wirtschaftsentwicklung und der Siedlungsentwicklung auf den Fildern sah Stadtrat Hans Blessing (CDU-Fraktion) den Hochwasserschutz. Die Entwicklung der Filder habe man gewollt und jetzt seien die notwendigen Investitionen im Hochwasserschutz eben eine entsprechende Nebenentwicklung.
Auch Stadtrat Werner Schmidt (SPD-Fraktion) sah das Thema weniger dramatisch. Er erinnerte an ein Hochwasser vor 35 Jahren, bei dem der Kemnater Bürgermeister in einer Nacht- und Nebelaktion die Mäander der Körsch auf Kemnater Markung begradigen ließ, damit das Hochwasser schnell nach Scharnhausen abfließe. Verstärkter Hochwasserschutz sei jetzt jedoch wegen der Klimaerwärmung notwendig.
Auf Nachfrage von Stadträtin Abele erklärte OB Bolay, dass Fragen von grundsätzlicher Tragweite nicht nur im Zweckverband beraten werden sollten, sondern auch im Gemeinderat.
Quelle: www.ostfildern.de
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Weitere Informationen:
Quelle: esslingen.de
Dienstagnachmittag befuhr ein 50 Jahre alter Mann mit seinem Pkw Toyota die Landesstraße 1204 von Denkendorf in Richtung Deizisau. Etwa 200 m vor der Einmündung der Kreisstraße 1215 geriet er aus noch unbekannter Ursache nach links in Richtung Gegenverkehr. Er kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Daimler E-Klasse, welcher mit zwei Frauen besetzt war. Beide erlitten schwere Verletzungen. Der Daimler wurde durch die Kollision ebenfalls in den Gegenverkehr abgelenkt und prallte wiederum mit einem aus Denkendorf kommenden Pkw zusammen. In diesem Fahrzeug befanden sich insgesamt 4 Insassen, wobei drei Insassen schwer verletzt wurden. Ein diesem Pkw nachfolgender Motorrollerfahrer fuhr auf den Vordermann auf und wurde ebenfalls verletzt. Bei dem Unfall wurden insgesamt 5 Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 90 000 Euro. An der Unfallstelle waren 4 Rettungsfahrzeuge, 1 Notarztwagen sowie ein Rettungshubschrauber und ein Leitender Notarzt eingesetzt. Die Feuerwehren aus Denkendorf und Esslingen waren ebenfalls an die Unfallstelle ausgerückt. Die Polizei schaltete einen Sachverständigen in die Ermittlungen zum Unfallhergang ein. Die Landesstraße 1204 war bis gegen 18.30 Uhr voll gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Zufahrtstraßen zum Unglücksort.
quelle: polizei-esslingen.de
Erheblichen Sachschaden richteten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag in Denkendorf an. Die Täter zerkratzten in der Schurwaldstraße insgesamt 10 dort geparkte Pkw. An den Fahrzeugen wurden mit einem spitzen Gegenstand Türen, Dächer, Motorhauben und Kofferraumdeckel zerkratzt und dadurch Sachschaden in Höhe von zirka 12 000 Euro angerichtet.
Quelle: Polizei Esslingen
Die Polizei sucht Zeugen zu einem versuchten Raubüberfall auf einen Einkaufsmarkt in der Berkheimer Straße in Denkendorf. Kurz nach 18.00 Uhr betrat eine männliche Person den Markt. Er bedrohte die an der Kasse befindliche Verkäuferin mit einer braunen Pistole und forderte die Herausgabe von Bargeld. Als die Verkäuferin nicht gleich reagierte, begab sich der Täter in die Kassenbox. Da die Verkäuferin ihre Kollegin zur Hilfe rief und weitere im Laden anwesende Personen auf die Tat aufmerksam wurden, flüchtete der Täter zu fuß und ohne Raubgut. Er wird folgendermaßen beschrieben: Südländer, etwa 170 cm groß, schlank, dunkle Sporthose und braune Sportjacke. Bei der Tat war er mit einer schwarzen Strickmütze mit Sehschlitzen maskiert.
Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei mit mehreren Streifenfahrzeugen und einem Hubschrauber verlief bislang ergebnislos. Die Kriminalpolizei Esslingen, Tel. 0711/3990-0 hat die Ermittlungen aufgenommen.
quelle: Polizei Esslingen
Eine Streife des Polizeireviers Filderstadt kontrollierte am frühen Dienstagmorgen einen Ford in der Unteren Gänsweide. Hierbei bemerkten die Beamten, dass der 38-jährige Fahrer erheblich unter alkoholischer Beeinflussung stand. Ein Test ergab 1,38 Promille. Weiterhin stellten die Polizisten fest, dass der Pkw auf der rechten Fahrzeugseite einen platten Hinterreifen und einen Ersatzreifen am Vorderrad aufwies. Der Fahrer gab an, beim Abbiegen von der Neuhäuser- in die Köngener Straße am Randstein vorbeigeschrammt zu sein. Nach einer Blutentnahme musste der Mann seinen Führerschein abgeben.
(pol)
Ein 15-Jjähriger aus Denkendorf nahm sich in der Nacht von Freitag auf Samstag das Auto seiner Mutter und fuhr durch Denkendorf. Hier wollte ihn eine Polizeistreife kontrollieren. Da er noch keinen Führerschein hat, gab er Gas und fuhr durch Denkendorf und Nellingen, Richtung Esslingen davon. Die Streife verlor ihn jedoch nicht aus den Augen. Die Fahrt des Jugendlichen endete in der Hohenheimer Straße als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, über eine Verkehrsinsel fuhr und gegen einen Ampelmasten prallte. Als die Streifenwagenbesatzung daraufhin die Weiterfahrt des Jugendlichen verhindern wollte streifte sie leicht dessen Fahrzeug. Der 15-Jährige wurde bei dem Aufprall auf den Ampelmasten verletzt und musste die Nacht im Krankenhaus verbringen. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 8100 Euro.
(pol)
Am Abend des Samstages befuhr ein 52-Jähriger aus Denkendorf eine gesperrte Verbindungsstraße zwischen der Esslinger Straße und der Hohenheimer Straße. Einer Polizeistreife des Polizeireviers Filderstadt fiel der 52-Jährige aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass dem 52-Jährigen die Fahrerlaubnis bereits gerichtlich entzogen wurde und er außerdem erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Eine Überprüfung vor Ort ergab einen Alkoholwert von 3,2 Promille. Der 52-Jährige musste sich einer Blutprobe unterziehen.
(pol)
Am Samstagnachmittag, gegen 14.00 Uhr, fuhr ein 46-jähriger Radfahrer aus Filderstadt von der Hohenheimer Straße kommend über die dortige Brücke der Körsch und wollte von hier aus nach links in die Heinrich-Werner Straße einbiegen. In diesem Moment nahte in zügiger Fahrweise ein BMW-Fahrer von links, fuhr geradeaus über die Einmündung und missachtete dabei die Vorfahrt des Radfahrers. Es kam zwar zu keiner Fahrzeugberührung, doch durch sein Bremsmanöver stürzte der 46-Jährige und zog sich leichte Verletzungen zu. Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der Radfahrer folgte daraufhin dem Unfallverursacher. Als dieser in der dortigen Sackgasse wendete und ihm entgegen kam signalisierte er dem Fahrzeuglenker durch Handzeichen, anzuhalten. Der BMW-Fahrer beschleunigte jedoch sein Fahrzeug und fuhr davon. Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelte es sich um einen größeren dunkelgrauen BMW mit Frankfurter Zulassungskennzeichen. Das Fahrzeug wurde von einem älteren Mann gelenkt, auf dem Beifahrersitz saß eine ältere Frau.
Ein zweiter Fall ereignete sich unabhängig davon gegen 15.00 Uhr. Hier parkte ein 24-jähriger Mann aus Neuhausen seinen Opel Corsa auf dem Parkplatz des „NahKauf". Als er nach etwa 30 Minuten von seinem Einkauf zurückkam stellte er fest, dass sein PKW im Frontbereich beschädigt war. Der Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstele, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von ca. 1 000 Euro zu kümmern. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich aufgrund der Beschädigungen um ein größeres Verursacherfahrzeug handeln müsste.
Das Polizeirevier Filderstadt bittet in beiden Fällen unter Telefon 0711 70913 um Zeugenhinweise.
(pol)
Ein Millionenschaden entstand bei einem Brand in einer Gemeinschafts-Tiefgarage im Neubaugebiet Lange Äcker in Denkendorf. Es mussten insgesamt 16 Gebäude evakuiert werden, wovon neun derzeit unbewohnbar sind. Es wurde niemand verletzt.
Aus bislang ungeklärter Ursache brach am Samstagmittag gegen 11.20 Uhr ein Brand in einer Gemeinschafts-Tiefgarage des Ida-Kerkovius-Weg aus. Die Tiefgarage bietet 41 Fahrzeugen Platz, wie viele sich zum Brandzeitpunkt
darin befanden, kann nicht gesagt werden. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung war eine Brandbekämpfung nur von außen möglich.
Das Feuer griff von der Tiefgarage auf die Kellerräumlichkeiten über. Durch die Rettungskräfte wurden sofort die neun sich über der Tiefgarage befindlichen Gebäude, Doppelhäuser und zwei Sechsfamilienhäuser, evakuiert. Weiterhin wurden wegen der starken Rauchentwicklung weitere Gebäude in der Gabriele-Münter-Straße und in der Straße Alter Eichwald geräumt. Zirka 150 Personen wurden in die naheliegende Turnhalle der Albert-Schweizer-Schule gebracht und durch das DRK mit Essen versorgt und seelsorgerisch betreut.
Die neun sich über der Tiefgarage befindlichen Gebäude sind derzeit unbewohnbar und müssen durch einen Statiker überprüft werden. Die 76 Bewohner werden durch die Gemeinde Denkendorf betreut und bekommen einen Wohnraum zugewiesen.
Zur Brandbekämpfung war die Feuerwehr mit 26 Fahrzeugen und 117 Mann im Einsatz. Es waren die Berufsfeuerwehr Stuttgart, die Flughafenfeuerwehr und die Abteilungen der Städte Esslingen, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen und von Denkendorf im Einsatz. Zur Betreuung und Versorgung der Bewohner waren mehrere DRK Abteilungen mit insgesamt 16 Fahrzeugen und 64 Mann im Einsatz. Zur Unterstützung war weiterhin das Technische Hilfswerk mit 7 Fahrzeugen und 22 Mann vor Ort.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden ständig Messungen durch die Feuerwehr durchgeführt. Es entstanden aber keine giftigen Dämpfe und es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.
Nach dem Großbrand in einer Gemeinschafts-Tiefgarage in einem Neubaugebiet in Denkendorf haben Kriminalbeamte der Spurensicherung die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen Euro.
Wie bereits berichtet brach am Samstagmittag gegen 11.20 Uhr ein Brand in einer Gemeinschafts-Tiefgarage im Neubaugebiet Lange Äcker aus. Von den 41 Stellplätzen waren 17 mit Pkw und vier mit Motorrädern belegt. Alle wurden durch den Brand stark beschädigt.
Aus den neun sich über der Tiefgarage befindlichen Gebäuden mussten rund 100 Bewohner und nicht wie ursprünglich gemeldet 76 Bewohner die Nacht bei Verwandten und Bekannten verbringen. Auch hat die Gemeinde Denkendorf Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.
Im Laufe des Sonntags werden Statiker die Gebäude untersuchen und entscheiden, in welche Häuser die Bewohner jetzt schon zurückkehren können. Nach derzeitigem Stand sind sechs Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar. Mitarbeiter des THW sind derzeit dabei die Tiefgarage mit Stützen abzusichern.
Die Brandursache ist bislang unbekannt, die Brandermittler haben mit der Spurensicherung begonnen.
(pol)
