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Stichwort - hochdorf
Nachdem an einigen Stellen in der Gemeinde Hochdorf der Befall von Eichen mit Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt wurde, weist die Gemeindeverwaltung als Vorsichtsmaßnahme und zur Aufklärung auf folgendes hin :

 

 

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Motte, die von Mitte Juli bis Anfang September aktiv ist. Für den Menschen gefährlich ist sie vor allem während des Raupenstadiums im Mai und Juni, währenddessen die Raupen insgesamt sechs Larvenstadien durchlaufen. Im dritten Larvenstadium bilden sich toxische Brennhaare aus, die bei Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten beim Menschen diverse Krankheitsbilder auslösen können.
Den Namen verdanken die Gesundheits- und Pflanzenschädlinge ihrer Gewohnheit, gemeinsam aus ihren Nestern in die Eichenkronen zu prozessieren, um sich dort von Blättern zu ernähren.


Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners enthalten das Eiweißgift Thaumetopein. Diese Substanz dringt bei Kontakt in Haut und Schleimhäute des Menschen ein und löst diverse Krankheitsbilder aus:

Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Fieber, Schwindelgefühl bis hin zu allergischen Schockreaktionen.Raupenhaar - Dermatitis: Starker Juckreiz mit häufig insektenstichartigen Blasen, nesselsuchtartigen Quaddeln oder roten Flecken. Die Entzündungen dauern gewöhnlich 4 - 5 Tage an.Augenentzündungen: Schwere Bindehautentzündungen, starke Rötungen und Schwellungen der Augenlider sowie Lichtempfindlichkeit.Entzündungen der Luftwege: Einatmen von Brennhaaren kann zu Entzündungen im Rachenbereich, zu Schleimhautreizungen und Bronchitis mit schmerzhaftem Husten und Asthma führen.

 

Zeitraum der Gefährdung
Akute Gefahr besteht insbesondere von Ende Mai bis September. Nachdem im April und Mai die Raupen geschlüpft sind beginnen sie Ende Mai bis Anfang Juni Gifthaare auszubilden und gehen in den typischen mehrreihigen Prozessionen auf Wanderschaft. Zwischen Ende Juni und Anfang Juli verpuppen sich die Larven, um Ende Juli bis Anfang August als unscheinbare graubraune Schmetterlinge aus den Nestern zu schlüpfen.
Der Gefährdungszeitraum des Eichenprozessionsspinners ist jedoch ganzjährig, da auch ältere Gespinst- und Häutungsreste die Umgebungsareale kontaminieren und damit die allergene Wirkung der Brennhaare sogar noch über Monate bis hin zu einem Jahr lang anhält.

 

Vorsichtsmaßnahmen

Betroffene Gebiete vermeidenRaupen, deren Nester und Larvenhäute nicht berühren
Nach Kontakt sofort Kleider wechseln und duschen
Bei Auftreten allergischer Reaktionen sofort einen Arzt aufsuchen
Meldung an die Verwaltung

 

Bekämpfung
Die Gemeindeverwaltung Hochdorf hat zusammen mit der Hochdorfer Firma „Der Puschmann" (s. Bilder) diese Woche an den öffentlichen Plätzen der Gemeinde Hochdorf ( Breitwiesenspielplatz, Friedhof und Sportanlage Aspen) die Bekämpfung vorgenommen.
Die Bäume, die untersucht wurden, sind gekennzeichnet und werden weiterhin überwacht.

Wir möchten Sie bitten, im gesamten Gemeindegebiet vorsichtig zu sein, da außerhalb von öffentlichen Plätzen, im Wald und auf Privatgrundstücken keine Bekämpfung durchgeführt werden kann und auch keine Garantie nach einer Bekämpfung ausgesprochen werden kann. Informieren Sie bitte auch Ihre Kinder.

 

Ihre Gemeindeverwaltung

Quelle: www.hochdorf.de

 

 

 

Stichwort: hochdorf 

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg gibt Auskunft zu Herkunft und Verbereitung, Pollenflug und Allergien, Krankheitszeichen und Beschwerden, Merkmale der Pflanze, Aussehen, Verwechslungsmöglichkeiten, Standorte, Ausbreitung und gibt Antwort auf die Frage: Was tun? Und wie entferne ich die Pflanzen?

 

Weitere Informationen:

http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/32210/Ambrosia_Flyer.pdf?command=downloadContent&filename=Ambrosia_Flyer.pdf

 

Quelle: esslingen.de


In den vergangenen Monaten wurden in Hochdorf sowohl mittels stationärer als auch mobiler Radargeräte Messungen vorgenommen.
Nachfolgend die einzelnen Auswertungen.

 

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen insbesondere in den 30-kmh-Zonen, einzuhalten.

Link 1

Link 2

 


Michael December 17, 2008December 17, 2008  0 comments  Polizeiberichte

Gegen eine Gruppe von fünf Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren hat das Dezernat Staatsschutz der Esslinger Kriminalpolizei ermittelt. Den jungen Männern aus Hochdorf, Deizisau und Reichenbach werden gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen.


Am 13. September besuchten drei der Tatverdächtigen eine Geburtstagsfeier auf dem ehemaligen Gartenschaugelände in Plochingen, ohne dort eingeladen worden zu sein. Nach erheblichem Alkoholkonsum beleidigten sie andere Gäste. Es folgten gegenseitige Provokationen mit links- und rechtsgerichteten Schimpfwörtern. Sie waren der Anlass, weshalb das Trio auf einen 17-Jährigen aus Ludwigsburg einschlug und ihn mit Stiefeln trat. Er erlitt dabei eine Platzwunde und mehrere Prellungen.


Zu weiteren Straftaten kam es am 11. Oktober auf einem Parkplatz im Bereich Bruckenwasen in Reichenbach. Mit einer größeren Menge Alkohol im Gepäck verabredeten vier der Jugendlichen, dort eine Geburtstagsfeier in Plochingen zu stören. Sie pöbelten eine 16-Jährige und deren 18-jährigen Freund als „Zecken" und „Zeckenschweine" an und bespuckten sie. Schließlich hielten sie den 18-Jährigen fest, schlugen ihn und traten mit Stiefeln auf ihn ein. Als ihm seine Freundin zu Hilfe kam, erhielt auch sie Fußtritte in den Bauch. Die 16-Jährige wurde zunächst stationär in ein Krankenhaus aufgenommen, einen Tag später jedoch wieder entlassen. Das Dezernat Staatsschutz der Polizeidirektion Esslingen ermittelte, weil die vier Jugendlichen rechtsradikale Musik abspielten, rechtsradikale Parolen grölten und den sog. Hitlergruß ausführten.


Die bereits polizeibekannten Jugendlichen nutzten für ihre Treffen einen Raum in Hochdorf, den einer von ihnen angemietet hat. Nach den polizeilichen Erkenntnissen brachten sie rechtsgerichtetes Gedankengut zum Ausdruck, gehören jedoch keinen organisierten Gruppierungen an. In Anwesenheit der Eltern wurde ihnen eindringlich ins Gewissen geredet, solche Straftaten künftig zu unterlassen und sich davon zu distanzieren. Bis auf einen 16-jährigen Schüler aus Deizisau sind alle Tatverdächtigen weitgehend geständig.

 

Quelle: Polizei Esslingen


Michael March 5, 2009March 5, 2009  0 comments  Polizeiberichte

Wie der Polizei erst am Montagabend mitgeteilt wurde, waren am Freitagmorgen vergangener Woche in Hochdorf zwei Scherenschleifer unterwegs. In einem Seniorenheim in Hochdorf verschaffte sich einer der Männer Zutritt zu mehreren Wohnungen und bot seine Scherenschleiferdienste an. In den Wohnungen wurde er aufdringlich und öffnete eigenhändig Schubladen, um Gegenstände zum Schleifen zu suchen. Ohne vorherige Preisabsprache nahm er die Gegenstände sofort mit. Diese wurden von einem zweiten jüngeren Mann in einem dunkelgrünen Lieferwagen mit Ladepritsche und Plane geschliffen. Gegen 11.00 Uhr brachte er die Gegenstände zurück und verlangte in einem Fall von einem 92-jährigen Mann für fünf Messer, eine Schere, eine Nagelschere und einen Elektro-Allesschneider insgesamt 340 Euro. Da der Rentner nur 140 Euro zu Hause hatte, wurde er aufgefordert, mit dem jüngeren der beiden Männer zur Bank zu fahren. Dort angekommen hob der 92-Jährige Geld ab und übergab dem Fahrer die restlichen 200 Euro. Mit derselben Masche ergaunerten sich die Männer in zwei weiteren Wohnungen von zwei Frauen im Alter von 73 und 84 Jahren insgesamt nochmals 65 Euro.


Der Ältere von den beiden ist zirka 50-60 Jahre alt und etwa 185 cm groß. Er ist dick, hat dunkle Augen und nur noch wenige dunkle Haare. Er sprach akzentfrei deutsch und trug einen blauen Arbeitskittel. Über die zweite Person liegt keine Beschreibung vor.


Der Polizeiposten Wernau hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise zu den beiden Männern unter Telefon 07153 97240 entgegen.

 

(pol)


Michael June 7, 2009June 7, 2009  0 comments  Polizeiberichte

7 Schwerverletzte und ca. 12.000.- Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am späten Samstagabend gegen 23.55 Uhr auf der Landesstraße 1201, der Zufahrt zu der Querspange Reichenbach ereignete.


Ein 19-Jähriger aus Wernau befuhr mit seinem Ford Escort die L 1201 in Richtung Querspange und kam in einer scharfen Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegen kommenden Mercedes, der von einem 23-Jährigen aus Plochingen gelenkt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls entstand an beiden Pkw Totalschaden. Beide Fahrzeuglenker und ihre insgesamt 5 Mitfahrer und -innen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert und stationär aufgenommen.


Von der Polizei wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache in die Ermittlungen eingeschaltet. Die Feuerwehr Reichenbach war mit 4 Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften zur Bergung der Verletzten und zum Abbinden von ausgelaufenen Betriebsstoffen zur Unfallstelle ausgerückt. Vom DRK waren ein Einsatzleiter, ein Leitender Notarzt, 3 Notärzte und 5 Rettungswagen und von der Polizei 4 Streifenbesatzungen im Einsatz.


Die L 1201 musste während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge für ca. 2 Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens kam es zu keinen größeren Behinderungen.

 

(pol)


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